Angebot


Lizenz

 Zu unserer administrativen Leistung gehört das Erwerben und Vermarkten von Lizenzgebühren. Lizenzgebühren werden elektronisch verarbeitet um Fehler und Doppelbearbeitung auszuschließen.

 

Wir stehen konstant mit den Verwertungsgesellschaften wie z.B. GEMA und GVL in Verbindung. Die Abwicklungen werden erheblich beschleunigt und die systematische Verfolgung von Lizenzeinnahmen ist dadurch gewährleistet.

 

Eine Lizenz für den Einsatz in Film, Fernsehen, Werbespots, Homevideos, DVDs oder Videospielen, eine mechanische Lizenz zur Erfassung und Vermarktung von Liedern, eine Drucklizenz für Noten oder eine Performance – Lizenz für Liveproduktionen, hier sind wir in der Lage, die entsprechenden Rechte an der Musik die wir vertreten, je nachdem wie sie sie verwenden wollen, zu genehmigen.

 

 

Um eine Lizenz zu beantragen bitten wir Sie, unser Onlineformular zu nutzen. Wir akzeptieren nur Lizenzzugriffe für den professionellen Einsatz.

 

 

ISRC  Code

Ein ISRC setzt sich aus vier Komponenten zusammen: dem Länderschlüssel, dem Erstinhaberschlüssel, dem Jahresschlüssel und dem Aufnahmeschlüssel. Nur in seiner schriftlichen Form müssen dem Code auch die Buchstaben „ISRC“ voranstehen und werden die vier Bestandteile der Übersichtlichkeit halber durch Bindestriche voneinander getrennt. Bei dem Eintrag des ISRC in Datenbanken oder in den Subcode der digitalen Aufnahmen ist unbedingt immer nur die einfache 12stellige Darstellungsform zu wählen, ohne Bindezeichen

 

Der Länderschlüssel kennzeichnet das Land, von dessen lokaler ISRC-Vergabestelle der Erstinhaber-Schlüssel vergeben wurde, damit häufig, aber nicht zwingend, das Land, in dem der Erstinhaber der Aufnahme seinen Sitz hat. Er besteht aus zwei Buchstaben, die jedem Land durch ISO (International Organization for Standardization) zugeteilt worden sind.

 

Der Erstinhaberschlüssel bezeichnet das Unternehmen, das die Aufnahme codiert. Eigentlich müsste er also „Codiererschlüssel“ heißen, der Name Erstinhaberschlüssel hat sich allerdings im Sprachgebrauch bereits fest etabliert und wird deshalb so beibehalten. Jeder Tonträgerhersteller kann von seiner nationalen ISRC Agentur, also in Deutschland z.B. dem BVMI, einen Erstinhaberschlüssel zugeteilt bekommen. Der Erstinhaberschlüssel ist alphanummerisch und besteht aus drei Zeichen.

 

Der Jahresschlüssel gibt das Jahr an, in dem der ISRC für die jeweilige Aufnahme vergeben wird. Der Code besteht aus den letzten beiden Zahlen des Jahres, in dem der ISRC der Aufnahme zugeordnet wird und wird direkt vom Unternehmen vergeben, das die Codierung vornimmt.

 

 

Der Aufnahmeschlüssel

Der vom Erstinhaber zu vergebene Aufnahmeschlüssel besteht aus 5 Ziffern. Die Codierung sollte üblicherweise fortlaufend erfolgen. Der Erstinhaber kann andere Codierungssysteme, die aus betrieblichen Gründen sinnvoll sind, in den ISRC integrieren – vorausgesetzt, dass diese Systeme auf nummerischer Basis aufgebaut und höchstens fünfstellig sind.

In jedem Fall ist sicherzustellen, dass der Gesamt-Code zwölfstellig ist. Fehlende Stellen müssen dementsprechend mit Nullen aufgefüllt werden.

 

EAN

 

Die European Article Number (EAN) ist die frühere (2009 abgelöste) Bezeichnung für die Globale Artikelidentifikationsnummer (Global Trade Item Number, abgekürzt GTIN). Sie stellt eine international unverwechselbare Produktkennzeichnung für Handelsartikel dar. Die Nummer besteht aus 8 bzw. 13 Ziffern, von denen die ersten 2 oder 3 bzw. 7, 8 oder 9 Ziffern zentral durch die GS1-Gruppe verwaltet und an Hersteller auf Antrag als Global Location Number vergeben werden. In Deutschland fallen für die Vergabe Lizenzgebühren an die GS1 Germany an.

Die EAN/GTIN wird in der Regel als maschinenlesbarer Strichcode auf die Warenpackung aufgedruckt und kann von Barcodescannern decodiert werden, beispielsweise an Scannerkassen.

Ein häufiger Verständnisfehler ist die Bezeichnung des GS1-Präfixes als Ländercode. Es ist lediglich ein Präfix, der den lokalen GS1-Organisationen zugeordnet wird. Die GS1-Kunden, die eine Firmennummer bei GS1 kaufen, erhalten immer eine Firmenkennung, die aus dem GS1-Präfix mit der dahinter gestellten Firmennummer besteht. Ein GS1-Kunde kann seine Firmennummer von einem beliebigen GS1-Standort kaufen und dann wieder in vielen anderen Ländern produzieren. (Siehe GS1 General Specification Kapitel 2.1.2.1.1. Zitat: „The GS1 Company Prefix is allocated by a GS1 Member Organisation to a system user. It makes the ID number unique worldwide but does not identify the origin of the item. GS1 Company Prefixes starting with GS1 Prefixes 000 to 019, 030 to 039, 060 to 099, 100 to 139, 300 to 969, or 977 to 979 in the first three digits are used in this Element String.“)

Des Weiteren wird die Nummer (GTIN bzw. EAN) oft mit dem Barcodetyp EAN (ISO/IEC 15420) gleichgesetzt. Tatsächlich ist das eine der Barcode als Datenträger, der eine Nummer kodiert und transportiert und die Nummer ist die GTIN bzw. eine andere der unten beschriebenen Varianten. Weitere Codes, die die GTIN kodieren können, sind beispielsweise GS1-128, GS1-DataMatrix und ITF-14.

 

 

Labelcode

 

Der Labelcode (LC) ist eine eindeutige vier- oder fünfstellige Zahl (Beispiel: LC 13303), die von der Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL) auf Antrag und an Mitglieder kostenlos für die Kennzeichnung von Tonträgern vergeben wird. Jedes eingetragene Plattenlabel hat einen eigenen Labelcode, der von der GVL am 1. Mai 1976 und später 1977 von der International Federation of the Photographie Industry (IFPI) zur fehlerfreien Identifizierung der verschiedenen Plattenlabel eingeführt wurde. Tonträger, die unter einem solchen Label erscheinen, tragen den entsprechenden Code als Aufdruck. Im Falle der Verwendung bei einer Hörfunk- oder Fernsehsendung kann die Sendeanstalt anhand des Labelcodes mit dem Label über die GVL abrechnen

 

 

Möglicher Missbrauch

 

Einnahmen aus der Ausstrahlung musikalischer Werke in öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten werden anhand des Labelcodes zugeordnet und durch die GVL im Rahmen der Leistungsschutzrechte -Verwertung vergütet. Unwissenden Musikern, die Produktionen in Eigenregie und zumeist in kleiner Auflage (ab 300 Stück) produzieren („pressen“) lassen möchten, wird vom kontaktierten Presswerk oft angeboten, dessen Labelcode zu verwenden.

Mit der Einwilligung zur Übernahme des fremden Labelcodes geht jedoch meist eine stillschweigende Abtretung der Leistungsschutzrechte vom Künstler an das Presswerk einher, das ohne Regelung einer Anteilsauszahlung Vergütungen der GVL allein einnimmt. Solche Fälle können eine arglistige Täuschung darstellen.

 

Seriöse Presswerke bieten ihren Kunden – allerdings nur, wenn Einnahmen aus dem Labelcode zu erwarten sind – meist eine Ausschüttung unter Abzug eines Kostenanteils für den eigenen Verwaltungsaufwand, den sich Künstlern durch das Nutzen des Labelcodes ersparen.

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